A. Verfügbarkeit eintragen
Im Kalender deines Kontos pflegst du drei Arten von Einträgen. Sie greifen ineinander: Die Ausnahme geht der Regel vor, die Sperre geht allem vor.
Regel
Wiederkehrend, etwa montags bis samstags von 16 bis 24 Uhr. Eine Regel darf über Mitternacht gehen und gilt bis auf Weiteres oder bis zu einem Datum, das du wählst.
Ausnahme
Gilt für einen einzelnen Tag und geht der Regel vor – etwa ein Sonntag, an dem du ausnahmsweise kannst. Ohne Uhrzeit gilt sie für den ganzen Tag.
Sperre
Geht allem vor. An einem ganztägig gesperrten Tag kann dich niemand anfragen.
„Keine Angabe“ heißt nicht „keine Zeit“. Trägst du nichts ein, bleibst du findbar und kannst angefragt werden; bei der Suche nach einem bestimmten Tag stehst du nur hinter denen, die den Tag als verfügbar eingetragen haben.
Ab sofort verfügbar
Hast du spontan Zeit, schaltest du „Ab sofort verfügbar“ ein. Der Hinweis erscheint an deinem Profil und endet von selbst zu dem Zeitpunkt, den du wählst – höchstens 24 Stunden im Voraus.
B. Urlaub und freie Tage sperren
Für Urlaub, Krankheit oder private Termine legst du eine Sperre an: Du wählst den ersten und den letzten Tag, und der ganze Zeitraum ist gesperrt – bis zu 366 Tage am Stück. Einen halben Tag sperrst du mit Uhrzeit.
Einen Grund – Urlaub, krank, privat oder Sonstiges – und eine kurze Notiz kannst du dazuschreiben. Beides bleibt privat: Betriebe sehen nur, dass du an dem Tag nicht verfügbar bist, nie warum.
Liegt an einem der Tage schon ein Einsatz, wird nichts gesperrt. Sunworker zeigt dir, welche Einsätze betroffen sind; du sagst sie zuerst ab oder lehnst die Anfrage ab und sperrst danach. Vergangene Sperren bleiben als Beleg stehen. Schritt für Schritt steht es im Hilfe-Center.
C. Was das in der Suche bewirkt
Sucht ein Betrieb nach einem bestimmten Einsatztag, liest die Suche deinen Kalender für diesen Tag. Daraus ergibt sich einer von drei Zuständen:
- Bestätigt verfügbar: Du hast den Tag per Regel oder Ausnahme als verfügbar eingetragen. In der Reihenfolge „Passend“ stehst du vorn.
- Keine Angabe: Du erscheinst, aber hinter denen, die bestätigt verfügbar sind.
- Ganztägig gesperrt: Du erscheinst für diesen Tag nicht in der Trefferliste und wirst auch in den Zahlen neben den Filtern nicht mitgezählt.
Ohne gewählten Tag spielt dein Kalender für die Reihenfolge keine Rolle. Angefragt werden kannst du an einem gesperrten Tag trotzdem nicht: Jede Anfrage wird Tag für Tag gegen deine Sperren geprüft, eine halbtägige Sperre nur dann, wenn sich die Uhrzeiten überschneiden.
An deinem öffentlichen Profil zeigt ein Monatskalender dieselben drei Zustände – ohne Uhrzeiten, ohne Grund und ohne gebuchte Einsätze. Gesperrte Tage lassen sich in der Anfrage nicht auswählen, und ein freier Tag führt Betriebe direkt zur Anfrage für diesen Tag.
Alle Kriterien der Reihenfolge stehen unter So sortieren wir.
D. Einsätze im eigenen Kalender
Maßgeblich ist immer der Kalender in deinem Sunworker-Konto. Damit du deine Einsätze trotzdem dort siehst, wo du sonst planst, gibt es unter Add-ons zwei Wege.
Google Kalender verbinden
Sunworker legt in deinem Google-Konto einen eigenen Kalender „Sunworker“ an und schreibt nur dort hinein, wenige Sekunden nach jeder Änderung. Zugesagte Einsätze stehen darin als vorläufig, bestätigte als fest, jeweils mit einer Erinnerung zwei Stunden vorher; abgesagte werden entfernt. Deine übrigen Termine sieht Sunworker nie.
Kalender-Abo (iCal)
Für Apple Kalender, Outlook und andere Programme gibt es einen persönlichen Abo-Verweis. Er enthält deine Einsätze ab der Zusage, 90 Tage zurück und 365 Tage voraus. Ein Abo holen die Programme nur in Abständen ab; die Google-Anbindung ist schneller.
Auf beiden Wegen stehen deine Sperren als „Nicht verfügbar“ darin – ohne Grund und ohne Notiz, weil solche Kalender oft geteilt werden. Anfragen, denen du noch nicht zugesagt hast, stehen nicht darin.
Den Abo-Verweis gibst du nicht weiter: Wer ihn kennt, sieht deine Einsätze. Ist er in falsche Hände geraten, erzeugst du einen neuen, und der alte gilt sofort nicht mehr. Änderungen, die du in Google an Sunworker-Terminen machst, überschreibt der nächste Abgleich. Mehr dazu im Hilfe-Center.
Ein gepflegter Kalender ist keine Pflicht. Aber er sorgt dafür, dass Betriebe dich an den Tagen anfragen, an denen du kannst – und an den anderen nicht.
